
Die Geduldigen, Lithografie.
Entdeckungen aus der Austellung und den Depots
September 2026 – Dorfklatsch

Dorfklatsch, 1961, Lithografie. © A. Paul Weber-Museum.
Die Lithographie „Dorfklatsch“ oder auch „Die Ratschattln“ (Definition: meist weibliche Personen, die viel reden) zeigt drei sich zugewandte Hennen in dörflicher Umgebung. Sie tragen Überwürfe mit Kapuzen und Taschen oder Körbe. Eine Henne führt eine Raupe als Haustier an der Leine. Im Hintergrund ist ein Reetdachhaus mit Giebelschmuck zu sehen. Im rechten Hintergrund entdecken die Betrachter*innen einen Hahn, welcher das Gespräch der Hennen belauscht. Durch diese Inszenierung schafft es A. Paul Weber einen Alltagsmoment in der dörflichen Gemeinschaft kreativ einzufangen. Dabei nimmt er die Verbindung der klatschenden oder gackernden Frauen auf, in dem er diese zeichnerisch als Hennen darstellt. Durch die Personifikation der Tierbilder gelingt es Weber, den Betrachter*innen die menschlichen Schwächen auf spielerische Weise aufzuzeigen.
Das Motiv „Dorfklatsch“ basiert auf einer Zeichnung aus dem Jahr 1955. Die lithografische Umsetzung des Motivs wurde von Weber über fünf Jahre, zwischen 1956 und 1961, mehrfach leicht abgewandelt realisiert. So entstanden vier verschiedene lithografische Versionen der Darstellung. Jede Version zeigt die drei Hennen, die Raupe und Reetdachhäuser im Hintergrund. Bei der ersten Umsetzung des Motivs fehlt der Hahn, in den nachfolgenden wird er leicht abgewandelt dargestellt.
In den 1950er Jahren entstand ein verstärktes Interesse an Webers possierlichen Tierbildern. Angeregt wurde dieses Interesse durch die 1952 vom Künstler gestaltete Weihnachtsnummer für das Mitteilungsblatt des Lichtwark-Ausschusses. Nachfolgend wurden viele Lithographien und Federzeichnungen mit den possierlichen Tierdarstellungen A. Paul Webers in den Lichtwark-Kalendern veröffentlicht. Durch den geringen Preis des Heftes erreichten die Arbeiten ein breites Publikum und verursachten eine große Nachfrage. Dadurch schaffte Weber es, sich ein finanzielles Standbein aufzubauen und konnte die Erstellung von gebrauchsgrafischen Arbeiten stark reduzieren.
In dieser Zeit kam Webers Wunsch, ein Buch mit heiteren Tierbildern rauszubringen, auf. Nach mehreren gescheiterten Anläufen konnte er im Jahr 1974, im Alter von 80 Jahren, diesen Wunsch umzusetzen. Das beim Verlag Hoffmann und Campe veröffentlichte „Tierbilderbuch“ zeigt 51 Lithographien, dabei stammen 40 aus der Zeit um 1959. Die anderen 11 Lithographien entstanden in dem Jahr 1974. Dabei wurden die neuen Lithographien an den Stil der früheren Arbeiten angepasst. Auch eine Lithographie des Motivs „Dorfklatsch“ wurde in dem Buch veröffentlicht. Jedoch wurde nicht die hier zu betrachtende Version abgedruckt, sondern die 1959 umgesetzte Lithographie.
August 2026 – Exlibris

Exlibris Anna-Elise Emilie Maempel,1918, Klischee auf Papier. © A. Paul Weber-Museum.
Ein Exlibris ist eine bildliche Darstellung, die den Namen, die Initialen oder das Wappen der Besitzer*in in die Darstellung einbindet. Sie werden traditioneller Weise in die Innenseite eines Bucheinbands eingeklebt und weisen diese als das Eigentum der Besitzer*innen aus. Die Tradition der Exlibris lässt sich auf die Zeit nach der Entstehung des Buchdrucks zurückführen. Eins der frühsten Exlibris, ein Holzschnitt für Hilprand Brandenburg aus Biberach (1442-1514), lässt sich in die Zeit der Entstehung des Buchdrucks datieren. Die anfängliche Aufgabe der Diebstahlsicherung wurde mit der Entwicklung der Exlibris zur Kunstform nebensächlich, selbst angesehene Künstler wie Albrecht Dürer oder Lucas Cranach d.Ä. schufen Exlibris. Ende des 19. Jahrhunderts kam erneut ein erhöhtes Interesse an der Kunstform durch die Gründung unterschiedlicher „Exlibris-Vereine“ auf.
Wie viele junge Künstler*innen der Zeit beschäftigte auch A. Paul Weber sich mit ihrer Erschaffung. Die ersten Entwürfe kreierte er zu Beginn seines Studiums um 1911/1912. Da diese Exlibris namenslos sind, kann man davon ausgehen, dass sie ohne Auftraggeber*in geschaffen wurden. Vier Jahre später, während seiner Arbeit bei der Zeitung der 10. Armee in Vilnius, beschäftigte er sich verstärkt mit der Kunstform. Es entstanden etwa 20 Exlibris, deren Empfänger*innen überwiegend die Familie und Freund*innen des Künstlers waren. Weber beschloss früh, Exlibris ausschließlich für seinen engen Kreis und interessierte Personen anzufertigen, wie beispielsweise für einige Mitglieder der Arnstädter Jungwandervogel-Ortsgruppe. In seiner frühen Schaffungsphase verwendete Weber Klischeezeichnungen zum Anfertigen der Drucke, ab den frühen 1920er Jahren vereinzelt auch den Holzschnitt.

Exlibris Ursula Gräfin Finck von Finckenstein, 1922, Klischee auf Papier. © A. Paul Weber-Museum.
Das Exilbris für Anna-Elise Emilie von Wartenberg geborene Maempel zeigt die Besitzerin auf dem Rücken eines steigenden Pferdes. Pferd und Reiterin sind in voller Bewegung. Die dynamische Darstellung veranschaulicht die beschreibenden Charaktereigenschaften der Besitzerin: temperamentvoll, vital, lustig und urwüchsig.
Eine ganz andere Atmosphäre fängt das Exlibris für Ursula Gräfin Finck von Finckenstein, geborene Gräfin Behr-Negendank. Das Exlibris wurde mutmaßlich als Hochzeitsgeschenk angefertigt und zeigt einen Bären in einem Schloss sitzend, umgeben von einer Vielzahl an Büchern. Mit der Darstellung des Bärs nimmt Weber das Wappentier der Familie Behr-Negendanks auf. Da die Darstellung des Schlosses nicht dem Familiensitz in Semlow entspricht, kann man davon ausgehen, dass Weber das Motiv nach Erzählungen erschuf. Auch die Vorzeichnungen im Skizzenbuch zeigen leicht abweichende Darstellungen des Schlosses. Jedoch beinhalten alle Varianten einen Turm, welcher 1840 von Ulrich Graf von Behr-Negendank als Orangerie mit einem viereckigen Turm an das Schloss angebaut wurde. In der später umgebauten Orangerie wurde eine umfangreiche Bibliothek und Porzellansammlung aufbewahrt. Beide gingen nach dem Zweiten Weltkrieg verloren.
Juli 2026 – Toni Weber

Toni Weber, 1935/36, Öl auf Leinwand. © A. Paul Weber-Museum.
Die Ölgemälde stellen in A. Paul Webers Arbeiten nur einen kleinen Bereich seines gesamten Werkes dar. Trotzdem schuf er weit über 300 Gemälde, wobei auf seine Porträtmalereien ein besonderes Augenmerk zu legen ist. Weber schaffte es unter anderem durch die Körperhaltung und den Blick der porträtierten Person, deren Charakter einzufangen. Er malte die Porträts sowohl im Auftrag als auch aus persönlichem Interesse. Dadurch stellen viele Porträts Personen aus Webers näherem Umfeld dar.
Das Porträt „Toni Weber, 1935/36“ zeigt A. Paul Webers Frau Toni Weber, geborene Klander. Dargestellt wird sie im Profil, in ruhigen warmen Farben und einem intensiv blauen Oberteil. Der Blick ist nach rechts gerichtet, aus dem Gemälde heraus. Durch die gerade Haltung und die klare Erscheinung vermittelt das Porträt den Betrachter*innen Ruhe und Wärme. Die abstrakten Formen im Hintergrund lenken den Blick der Betrachter*innen auf die Darstellung Toni Webers. Dabei wandeln sich die Farbtöne ins gelbliche je näher sie der Darstellung kommen. Dieser Effekt lässt die Darstellung Toni Webers erstrahlen und erzeugt eine himmlische Atmosphäre.
Toni Klander und A. Paul Weber lernten sich nach dem Ersten Weltkrieg kennen und heirateten im Dezember 1920 in Nikolausberg bei Göttingen. Auch Toni interessierte sich für die schönen Künste und besuchte die Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Erfurt. Dort lernte sie unter anderem bei Johanna Dedié, die ihren Fokus auf hochqualitative künstlerische Dekorationstextilien und Bekleidung hatte und Schülerin des vielseitiges Künstlers Henry van der Velde war. 1916 absolvierte Toni eine Fachprüfung im Schneidern an der Gewerbe- und Handelsschule in Kassel. Im Gegensatz zu ihrem zukünftigen Mann beendete Toni ihr Studium im Jahr 1912. Nach dem Studium arbeitete sie jedoch nicht nur im textilen Bereich, sondern unterrichtete auch den Sportunterricht an unterschiedlichen Stätten. Gemeinsam bekam das Ehepaar fünf Kinder. Die Kinder des Paares wurden ebenfalls von A. Paul Weber malerisch festgehalten.
November 2025 – Scheuklappen oder der Algorithmus der Medienkonzerne

Die Scheuklappen, 1962, Lithografie. © A. Paul Weber-Museum.
Das Motiv der Scheuklappen greift A. Paul Weber immer wieder in seinen Werken auf. Für ihn sind sie ein Symbol der freiwillig oder erzwungenen eingeschränkten Sicht- und Denkweise. In „Die Scheuklappen“ von 1962 werden diese einem adretten Mann in eleganter Kleidung aufgesetzt. Seine Augen fixieren einen fernen Punkt – kurz nach links oder rechts schauen ist nicht mehr möglich.
Damals wie heute ist das Thema wichtig: Im Internet können Suchmaschinen und Soziale Medien bei Jung und Alt durch fehlende Informations- und Medienkompetenzen zu „Scheuklappen“ führen. Wenn im Internet Meinungen als Fakten dargestellt werden und der Austausch mit Menschen und deren unterschiedlichen Perspektiven außerhalb des Internets fehlen, werden eigene Ansichten beeinflussbar.
Oktober 2025 – Spielerische Annäherung

In bone fide (Detail), Lithografie. © A. Paul Weber-Museum.
Jedes Jahr wird in Deutschland am 03. Oktober mit dem Tag der Deutschen Einheit die Wiedervereinigung von BRD und DDR gefeiert. A. Paul Weber erlebte zwar Mauerfall und Wiedervereinigung nicht, dafür aber die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse und Entscheidungen, die dazu beitrugen. So thematisierte er in „In bone fide“ (lateinisch für „In gutem Glauben“) die Ostpolitik der BRD unter Willy Brandt ab 1969. Mit der „Annäherung durch Wandel“ wurde versucht Beziehungen zur DDR wiederaufzunehmen, indem zum Beispiel die DDR als Staat von der BRD anerkannt wurde. Zugleich bestand die BRD-Regierung auf die Chance zur Wiedervereinigung.
Weber stellt dies durch einen Mann mit einem Schachbrett unterm Arm, der gerade über einen Mauer und Stacheldraht klettert, dar. Unten hält ein weiterer Mann einen Kasten mit den Spielfiguren.
September 2025 – Die Künstlerfreundschaft mit Karlheinz Goedtke

Karlheinz Goedtke, Blick auf Kleinbahndamm und St. Petri in Ratzeburg (Detail), 1945, Aquarell. © Kreismuseum Herzogtum Lauenburg.
Die Karriere des in Kattowitz geborenen Bildhauers Karlheinz Goedtke wird durch den 2. Weltkrieg unterbrochen, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Gerade mit dem Studium fertig, wird er eingezogen. Unter denkbar schlechten Umständen beginnt er 1945 als Geflüchteter im Herzogtum Lauenburg seine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Doch zunächst gehts ums Überleben. Dafür malt er Landschaftsaquarelle im Tausch gegen Lebensmittel – der Blick auf St. Petri ist die bisher früheste bekannte Zeichnung.
Beim Fußfassen in der neuen Heimat fand Goedtke Unterstützung bei A. Paul Weber. Die Künstler stellten gemeinsam aus und waren 1947 in der Verkaufsausstellung der Hamburger Griffelkunst-Vereinigung unter der Wahlnummer 86 vertreten: Weber mit Aquarellen und Zeichnungen, Goedtke mit Holzskulpturen – ein Material, das er eigentlich gar nicht mochte, das aber verfügbar war und das er sich leisten konnte. Bei der Einweihung seiner ersten großen Bronze im öffentlichen Raum sagt er zu seiner Frau Waltraut Goedtke: „Gib einem einigermaßen begabten Mann ein Stück Holz in die Hand, er landet entweder bei Barlach oder Tilman Riemschneider, aber nicht bei sich selbst – ich jedenfalls nicht! Holz kommt mir nicht mehr in den Raum, den ich mal mein Atelier nenne.“
Goedtke und Weber werden enge Freunde. Beide schätzten die Arbeit des anderen und gaben Werke beim anderen in Auftrag.
August 2025 – Populismus der einschläfert

Das Großmaul (Detail), Lithografie. © A. Paul Weber-Museum.
Ein beliebtes Motiv von A. Paul Weber sind politische Themen wie etwa seine Lithografie „Das Großmaul“, das hier umgeben von schlafenden Abgeordneten seine Rede hält. Weber prangert hier einen bestimmten Redner-Typen an, der besonders die eigenen Verdienste übertrieben darstellt. Was es damals schon gab, ist heute wieder topaktuell: Der Populismus ist in den Medien angekommen und wird kritisch gesehen. Dass Populist*innen dennoch bei vielen Bürger*innen Gehör finden, könnte an deren scheinbar einfachen Lösungen für komplexe Probleme liegen oder am Benennen vermeintlicher Ursachen angeblicher Probleme. Meist ist der Wahrheitsgehalt zweifelhaft. Durch die neuen Medien können Thesen von Populisten jedoch ohne große Überprüfung schnell und weit verbreitet werden. Webers Werk empfiehlt daher: Nicht zuhören und seine Zeit lieber mit gesundheitsförderndem Schlafen verbringen.
Juli 2025 – Wer soll das lesen?

Endstation Papierkorb (Detail), Lithografie. © A. Paul Weber-Museum.
Webers Werke sind oft zeitlos und lassen sich auf aktuelle gesellschaftliche Themen uminterpretieren. So etwa auch die Lithografie „Endstation Papierkorb“, die zusammen mit einem kritischen Text über die hohe Menge an wissenschaftlichen Publikationen in dem von Weber herausgegebenen Kritischen Kalender 1977 erschien. Eine Überprüfung der Fakten würde aufgrund der Publikationsgeschwindigkeit immer schwieriger werden.
Die Lithografie kann aber auch auf aktuelle gesellschaftliche Probleme angewandt werden, wie etwa die Informationsflut im Internet. Durchgehend werden Webseiten mit unterschiedlichen Themen generiert und auf Social Media Beiträge erstellt. Nutzer*innen werden somit mit Informationen überschüttet, sind überwältigt und ermüden wie die Figuren am Boden bei Weber. Zugleich nehmen Nutzer*innen auch die Position des Skeletts ein, wenn sie die Inhalte lesen oder überfliegen, sie aber kurz darauf wieder aus ihrem Gedächtnis löschen, so dass sie im mentalen Mülleimer landen, der überquillt.
Eine Überprüfung der Angaben und Fakten kann im Internet nur noch punktuell erfolgen.
Juni 2025 – Kalenderblätter

© A. Paul Weber-Museum.
Für den nach dem Kunsthistoriker und Leiter der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark benannten Kalender des Hamburger Stadtteils Bergedorf gestaltete A. Paul Weber einige Illustrationen, so auch diese Ruderszene: Die zwei Frösche in Badekleidung rudern sichtlich erfreut und zugleich höchst konzentriert auf einem See. Die Weideäste am oberen Bildrand verraten, dass sie sich in der Nähe von einem Ufer befinden. Solche possierlichen Tierbilder druckte Weber während seines Lebens immer wieder und erfüllte sich mit deren Veröffentlichung im „Tierbilderbuch“ 1974 einen Traum.
Auch bei der jährlichen Internationalen Ratzeburger Ruderregatta werden Träume war. Der Rudersport selbst ist eng mit der jüngsten Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg verbunden. Seit seiner Gründung 1953 konnte der Ratzeburger Ruderclub zahlreiche Siege bei den Deutschen Meisterschaften, den Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen erringen. Für die Nachwuchsförderung sorgt seit 1966 die Ruderakademie Ratzeburg.
Mai 2025 – 80 Jahre Ende 2. Weltkrieg. Wie beendet man Kriege?

Und sie sprechen wieder miteinander, 1956, Lithografie. © A. Paul Weber-Museum.
A. Paul Weber wurde in eine Generation hereingeboren, die zwei Weltkrieg miterlebte. Im Ersten Weltkrieg meldete er sich noch freiwillig als Soldat. Im Zweiten Weltkrieg wurde er von Herbst 1944 bis zum Kriegsende eingezogen.
Die Kriegszeiten spiegeln sich auch in seinen Werken nieder: 1956 schuf er die Lithografie „Und sie sprechen wieder miteinander“. In einer kahlen Landschaft sind zwei Soldaten zweier Länder zu sehen, was an ihren unterschiedlichen Uniformen zu erkennen ist. Der Linke mit gebrochenen Arm und zusammengefallenen Wangen redet, währen der Rechte mit seinem Kopf zu ihm schaut und aufmerksam zuhört. In seinen Händen hält er eine Fahnenstange mit einer weißen Fahne.
Weber schafft es hier mit wenigen Bildelementen die Ergebnisse von Krieg (Wunden und Zerstörung) und zugleich grundliegende Voraussetzung von langanhaltenden Frieden (Kommunikation und Vertrauen) festzuhalten. Worüber sich die beiden Soldaten unterhalten ist unklar. Was wir aber wissen ist, dass sie sich für die Gedanken des jeweils anderen interessieren und versuchen, den anderen zu verstehen.