Vorschau

Der Eingang des A. Paul Weber-Museums

Der Haupteingang vom A. Paul Weber-Museum. © Kreismuseum Herzogtum Lauenburg.

…ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken…

A. Paul Weber und der Kreis Herzogtum Lauenburg

19. April – 30. August 2026

Dieses Zitat stammt aus einem Brief Webers aus dem Jahr 1969 und ist eigentlich ganz anders gemeint, als es aussieht, denn dort heißt es:

„Sie dürfen nicht denken, ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken – wie häufig bin ich auf Reisen und mitunter – wenn ich ungestört schaffe, gibt einer dem anderen die Klinke in die Hand – ich habe in diesem Jahr schon wochenlang weiter südlich verborgen abseits gesessen – und am Grimmelshausen, am Simplizissimus gearbeitet.“

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläum des Kreises Herzogtum Lauenburg zeigt das A. Paul Weber-Museum eine Ausstellung über A. Paul Weber (1893-1980) und seine Beziehung zum Kreis Herzogtum Lauenburg. Warum ist er, der fast die Hälfte seines Lebens hier verbracht hat, überhaupt hier gelandet? Was hat ihn am Kreis Herzogtum Lauenburg fasziniert und wieviel Lauenburgisches gibt es im Werk von A. Paul Weber? Und umgekehrt: Welche Bedeutung haben A. Paul Weber und seine Werke noch im Kreis Herzogtum Lauenburg und darüber hinaus? Geschickt kombiniert die Sonderausstellung A. Paul Webers eigene Lebensgeschichte mit der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg in den Jahren 1936 bis 1980 und trägt damit bei zum 150-jährigen Jubiläum des Kreises, das in diesem Jahr gefeiert wird.